29. Juli 2010
Die Ausbildung zum Übersetzer dauert an der Berufsfachschule zwei bis drei Jahre, es ist aber auch ein Studium am Sprachen- und Dolmetscherinstitut möglich.
Hier wird den Lernenden alles vermittelt, was sie für ihre berufliche Praxis benötigen. Sie lernen verschiedene Techniken, die beim Übersetzen und Dolmetschen zum Einsatz kommen können und sie lernen fachspezifische Begrifflichkeiten.
Jemand, der im Bereich Technik als Übersetzer arbeiten möchte, benötigt ganz andere Vokabeln als jemand, der auf dem juristischen Gebiet tätig sein will.
Durch das Belegen eines Fachgebiets wie Wirtschaft, Technik, Recht kann sich der Student spezialisieren. Dabei heißt das aber nicht, dass „Fachidioten“ ausgebildet werden, denn es werden auch immer wieder Texte zur Übersetzung gegeben, die aus anderen Fachbereichen stammen. Allerdings muss die Vertiefungsrichtung festgelegt werden.
Neben der ersten Fremdsprache kann noch eine weitere belegt werden. Dies ist empfehlenswert, denn von einem Übersetzer wird heutzutage erwartet, dass er mehr als eine Sprache fließend übertragen kann.
Im Hinblick auf die spätere berufliche Tätigkeit sollte die Ausbildung zum Übersetzer so vielseitig wie möglich absolviert werden. Der Umgang mit der nötigen Software, die die Arbeit des Übersetzers tagtäglich vereinfachen soll, wird ebenfalls gelehrt.
Voraussetzungen für die Ausbildung zum Übersetzer sind zum einen auf der persönlichen Seite des Studenten zu sehen, er muss flexibel sein und über eine gute Kommunikationsfähigkeit verfügen. Auf der anderen Seite muss er natürlich die nötigen Vorkenntnisse auf dem Gebiet der Sprache mitbringen.
Reine Schulkenntnisse reichen meist nicht aus, zumindest, wenn die Sprache in der Schule nur im Grundkurs belegt wurde. Um das tatsächliche sprachliche Können festzustellen, wird ein Einstufungstest veranstaltet. Danach kann der Schüler oder Student seinem sprachlichen Wissen entsprechend eingeordnet werden.
Verfasser dieses Beitrages:
Jürgen Busch
lektorat.de Infosysteme