Artikel zum Thema Übersetzer-Ausbildung

 

 
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  Ausbildung zum Übersetzer

Die Möglichkeit der Ausbildung zum Übersetzer besteht in Deutschland seit ungefähr einhundert Jahren. Das Heidelberger Institut wurde 1930 gegründet, in den vierziger Jahren folgten weitere Institute. Ähnliche Institutionen wurden schon bald im übrigen Westeuropa gegründet. Hintergrund waren die politischen Umwälzungen allgemein und die Entwicklungen in der Wirtschaft, die das Vorhandensein von Übersetzern erforderlich machten.
Etwa seit Mitte der achtziger Jahre kann ein beispielloser Aufschwung bei den Angeboten und auch bei der Notwendigkeit der Übersetzer beobachtet werden. Globalisierung und immer fortschreitende Internationalisierung führen dazu, dass die Übersetzungswissenschaft stärker beachtet wurde.


Vor allem ältere Institute haben immer noch mit Problemen zu kämpfen, da sie häufig nicht als eigenständige Ausbildungsstätten gesehen werden, sondern als „Ableger“ der bereits vorhandenen philosophischen Fächer. Leider sind auch hohe Quoten zu verzeichnen, was die Studienabbrüche angeht.

Das kommt vor allem daher, dass die Institute auf der einen Seite ungenügend ausgestattet sind und auf der anderen Seite aber einen freien Zugang zum Studium gewähren. Aber natürlich gibt es auch Chancen, die vor allem auf die Studienreform zurückzuführen sind.

Früher einmal gab es nur den alleinigen Studiengang, der mit dem Diplom abschloss. Heute ist der modulare Aufbau des Studiums für Übersetzer möglich, der erste mögliche Abschluss des Studiums ist der Bachelor, auf den das Masterstudium aufbaut, was letzten Endes vergleichbar ist mit dem Diplomstudium. Es ist dadurch aber möglich geworden, innerhalb kürzerer Zeit qualifizierte Übersetzer auszubilden, die auch auf dem internationalen Markt bestehen können. Es wird für das Studium zudem vorausgesetzt, dass ein gewisses Maß an Sprachkenntnis bereits vorhanden ist, dann wird zudem noch eine Qualifizierung angestrebt, was die Sprachenkombination und auch die Ausrichtung, zum Beispiel auf Technik oder Medizin, angeht.


Zu nennen sei an dieser Stelle noch die Promotion, die von vielen Übersetzern angestrebt wird. Hier bietet sich für die Hochschulen die Chance, einen eigenen hochqualifizierten Nachwuchs auszubilden, der überall auf der Welt gute Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten hat.

Verfasser des Artikels:

Thomas Busch

Datenbank der Übersetzer
22457 Hamburg

  Infoseite zum Praktikum für Übersetzer

Sie sollten bei einem Praktikum im Bereich Übersetzung lernen:

- wie werden Übersetzeraufträge abgewickelt
- wie werden Rechnungen erstellt
- was passiert mit nichtzahlenden Kunden
- wie wird das Übersetzerhonorar ermittelt
- welche Programme benutzt ein Übersetzer
- wie vermarktet ein Übersetzer seine Leistung

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